von Mark vor 5 Monaten am 21.01.2018

Gtechniq Crystal Serum Ultra

Porsche 356 A "Knickscheibe" trifft auf High-End Coating

Hallo zusammen,

der Hersteller gtechniq hat Ende 2017 einen Nachfolger für die High-End Versiegelung Crystal Serum vorgestellt: gtechniq Crystal Serum Ultra

Natürlich will man dann als zertifizierter gtechniq Aufbereiter wissen, wo denn die Unterschiede bei der Verarbeitung liegen? Denn wollen wir einmal ehrlich sein - das Level vom Vorgänger ist extrem hoch. Etwas Vergleichbares gibt / gab es bis 2017 nicht auf dem immer stärker wachsenen Versiegelung / Coating Markt.

Daher wurde nicht lang gefackelt und Marvin und ich bestellten sofort unabhängig von einander einige Flaschen vom Ultra...am ersten Tag der Verfügbarkeit. Das "haben wollen" Gefühl ist halt dann extrem ausgeprägt.

Aber jetzt genug der vielen Worte. Bereits Ende 2017 durfte ich die neue Versiegelung auf einen Porsche 914 / 6 testen. Da war ich schon schwer angetan. Doch nun in 2018 sollte dann einmal die Kombination aus Crystal Serum Ultra & Exo V3 folgen. Einmal sehen, wie sich beide zusammen vertragen? Das war bei Crytal Serum & Exo V2/V3 immer in der Vergangenheit sehr beeindruckend in allen Belangen.

Das Objekt hierfür:

Porsche 356 Pre A Coupe "Knickscheibe" Baujahr: 1955

Hier einmal der Ausgangszustand der ehemaligen Sammlerstücks. Kam nach vielen Jahren zurück aus den USA und sollte nun in einem würdigen Zustand versetzt werden, bevor der Porsche 356 auf Wunsch des Kunden langzeitversiegelt wird.

Ausgangslage

Nun wurde natürlich nach der Wäsche, dem kneten, Lackwerte messen & dokumentieren, abkleben der Lack nach einem abgestimmten Polierverfahren wieder auf Vordermann gebracht. Den jeder der weiß wie in den USA lackiert wird, weiß auch das da jede Menge Potential versteckt ist. Nur kurz soviel - mehr geht nur doch eine Neulackierung. Und das ist denke ich nachdem wir fertig waren nicht mehr nötig.

Hier einmal eine 50/50 Bilder - die Kratzer waren wirklich extrem tief.

So - jetzt kommen wir aber zur Versiegelung: gtechniq Crystal Serum Ultra gefolgt von einer weiteren Schicht gtechniq Exo V3

gtechniq Crystal Serum Ultra

Kommen wir zunächst zum Produkt. Da es in Deutschland nur eine Hand voll qualifizierter Aufbereiter für dieses High-End Produkt gibt, findet man am ehesten Informationen beim Hersteller direkt: https://gtechniq.com/products/auto/crystal-serum-ultra

Wie bereits oben erwähnt, tritt das Ultra die Nachfolge des bewerten und bisher unerreichten Referenz auf dem Markt der High-End Versiegelungen / Coatings an, dem Crystal Serum. Jetzt will gtechniq nach diese Version noch einmal weiter eintwickelt haben. Doch wo liegen die wichtigsten Unterschiede?

  • höhere Chemiebeständigkeit (ph2-ph13, Vogelkot) und Kratzresistenz
  • Standzeiten von bis zu 9 Jahren / +100 Monaten
  • verkleinerte Nanopartikel (7nm zu den 20nm Partikeln)
  • ...

Ok, dass sind halt alles Herstellerangaben. Jetzt muss man aber auch fairer Weise sagen, dass gtechniq in der Vergangenheit seine Aussagen in der Praxis im Gegensatz zu vielen, sehr vielen Mitbewerbern in den letzten Jahren bestätigen und belegen konnte.

Wie lief den die Verarbeitung bzw. fielen Unterschiede zum Crystal Serum auf?

  • Geruch: Maske ab, Geruchstest = nahezu nicht wahrnehmbar. Natürlich empfieht sich weiter eine Mischmaske bzw gt belüftete Räume
  • Verbrauch: nach zwei Autos definitiv höher = würde hier für eine ordentliche Schicht in der Golfklasse zwischen 15-20 ml ansetzen
  • Verarbeitung: sehr angenehm = es konnte schon eine größere Fläche verarbeitet werden. Als Beispiel in etwa 1/2 Kotflügelgröße, 1/4 Haube, etc. Das Produkt wird dann jedoch im Anschluß nach dem sorgfälltigen Auftrag sofort abgetragen
  • Glätte = nach zwei Autos in etwa vergleichbar mit dem Vorgänger. Alles auf einem sehr hohen Level.

Was fiel sonst noch auf?

Auch die Verarbeitung vom gtechniq Exo war gefühlt noch einmal einen Tick "geschmeidiger". Nicht Welten, aber spürbar.

Und der Glanz?

Nur soviel - der Vorgänger war da schon mehr als überzeugend. Aber auch hier nach erfolgreicher Vorarbeit muss man sagen: Alle Achtung - da stand nun ein Spiegel! Das sah live natürlich alles noch mal Beeindruckender aus. Aber leider machte uns das Wetter draussen (2 Grad und Schneeregen) ein Strich durch die Rechnung. Aber selbst am Standort vor Ort kann man schon sehen, wohin der Weg ging.

Und nun viel Spaß bei geniessen des Ergebnisses