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von Chris vor 4 Jahren am 24.02.2016

Surf City Garage Dash Away + Big Block

Das perfekte Innenraumduo?

Surf City Garage Dash Away + Big Block - das Innenraumduo?

Schauen wir uns zuerst die beiden Produkte für den heutigen Test etwas genauer an. Beide kommen aus dem südlichen Kalifornien von Surf City Garage zu uns.

Das Dash Away reinigt quasi alle Oberflächen in Innenraum und ist schon sehr Jahren sehr beliebt. Das Big Block ist seit ca. einem Jahr auf dem Markt und soll (fast) alle Oberflächen im Innenraum pflegen. Demnach würden diese beiden Produkte für die komplette Arbeit im Innenraum ausreichen... mal testen ob das wirklich so einfach ist.

Ich habe mir beide Produkte in der 710ml Flasche bestellt. Mit dabei ist jeweils ein hochwertiger Sprühkopf mit zwei verschiedenen Sprüharten.

Das Dash Away gibt es außerdem noch in einer kleinen 237ml oder 3,78l Variante.

Kommen wir zum Reiniger, dem Surf City Garage Dash Away

Dash Away - DER Innenraumklassiker! Sicher jeder von euch kennt das Wunderprodukt für den Fahrzeuginnenraum. Egal ob Kunststoff, Teppich oder Leder - das Dash Away kann man auf all diesen Materialen verwenden. Ok, viele Hersteller behaupten ein tolles All-in-One Produkt zu haben, aber meistens erreicht das Produkt dann keine der versprochenen Eigenschaften so richtig. Das Das Away ist hier anders, ich habe es bereits für Teppiche, Autositze, Leder und verschiedene Kunststoffe im Cockpit eingesetzt und es löst all diese Aufgaben sehr zufriedenstellend.

Neben der bloßen Reinigungsleistung enthält das Dash Away zusätzlich noch einen leichten UV-Schutz. Damit eignet es sich auch hervorragend zum "Staubwischen" im Innenraum für zwischendurch.

Bevor es mit dem Test losgeht noch schnell saugen um den losen Dreck zu beseitigen... für Teppiche und Sitze eignet sich die Kärcher Autodüse perfekt.

Sooo... schauen wir mal was der Hersteller uns verspricht.

Die Anwendung liest sich sehr einfach. 1. Schütteln, 2. Aufsprühen und 3. Trocken wischen. / Danke auch an Autopflege24.net die auf jedes Produkt eine deutsche Übersetzung, eigene Tipps zur Anwendung und Warnhinweisen kleben. Auch die Hinweise für die Erste Hilfe sind vorhanden, falls doch mal etwas passieren sollte! -> weitere Tipps zum Thema Arbeitssicherheit findet ihr hier!

Mal testen ob es wirklich so einfach funktioniert. Eine passende Stelle war schnell gefunden.

und mit dem Pinsel aufschäumen...

Dieser Schritt steht nicht in der Anleitung, aber bei solchen Kunststoffen oder auch bei Ledersitzen schäume ich die Reiniger immer mit dem Pinsel oder eine Bürste auf. Wenn man den Reiniger direkt in den Pinsel sprüht saut man außerdem nicht alles ein, vor allem an engen Stellen sehr nützlich. Anschließend kurz (1-2 Minuten) einwirken lassen und abwischen. und fertig! Ok ein paar ganz leichte Punkte sind noch zu erkennen, aber für den ersten Durchgang ein wirklich gutes Ergebnis.

Jetzt mal einen direkten Vergleich als 50:50

  1. abkleben
  2. aufsprühen
  3. mit dem Pinsel aufschäumen
  4. abwischen

für den ersten Durchgang wirklich super. Klar, da geht noch ein bisschen mehr, aber wir haben hier keinen starken 1:4 APC sondern einen Innenraumreiniger der sogar noch gleichzeitig vor UV-Strahlen schützt. Für diese Voraussetzung ist das Ergebnis hier schon wirklich gut, immerhin handelt es sich bei der Verschmutzung um Abrieb von Sommer-/Winterreifen, Fahrrädern und Bauschutt, also nicht nur etwas Schmutz der von den Schuhsohlen ins Fahrzeuginnere wandert.

Wechseln wir mal zu den klassischen Verschmutzungen im Cockpit des Fahrzeugs.

wieder in der gleichen Reihenfolge

  1. aufsprühen
  2. aufschäumen
  3. kurz wirken lassen
  4. abwischen

und fertig. Für normale Verschmutzungen ist das Dash Away vollkommen ausreichend! Alle anderen Verschmutzungen die ihr hier seht gehen auch mit einem 1:10 APC nicht weg und noch härtere Mittel sollte man wirklich nur nehmen, wenn es nicht anders geht und wirklich sein muss. Immerhin wollen wir die Kunststoffe nicht unnötig stark strapazieren.

Wichtig! Auf die Pedale keine Kunststoffpflege auftragen! Die meisten Pflegeprodukte machen die Pedale rutschig! Verkehrssicherheit geht hier klar vor Optik! Gleiches gilt für Gummifußmatten!

Die nächste Teststelle war schnell gefunden... mal wieder eine harte Aufgabe für das Dash Away

und nachher...

Ok, Kratzer bekommt das Dash Away nicht weg... aber das wäre wohl auch etwas zu viel verlangt :D

und schließlich das Armaturenbrett... -> Tipp: Es müssen nicht immer teure Spezialtücher für mindestens 5€/Tuch sein. Für einfache Arbeiten im Innen- / Motorraum oder auch für Felgen eignen sich die AmazonBasics Mikrofasertücher perfekt.

diesmal direkt ins Mikrofasertuch Sprühen

abwischen

und fertig...

bisher ein super Ergebnis! Aber war da nicht was mit "nahezu alle Oberflächen"?

weiter gehts mit den Ledersitzen... jetzt zusammen mit der Clourlockbürste direkt mal ein 50:50 abkleben

aufsprühen und mit der Bürste einarbeiten

und fertig... deutlich sichtbarer Unterschied

und schließlich die komplette Fläche fertig

Auch auf Leder überzeugt das Dash Away mit einem guten Ergebnis! Das Leder ist nach der Reinigung wieder natürlich matt und sauber.

Zwischenfazit: Das Dash Away überzeugt im Innenraum auf ganzer Linie, (fast) egal welche Oberfläche, damit lässt sich alles reinigen. Was das Dash Away für mich besonders interessant macht ist der integrierte UV-Schutz und die relativ milde Reinigung. Wenn man mit einem APC im Innenraum arbeitet werden die Materialien meistens unnötig stark belastet und eine anschließende Pflege ist zwingend notwendig. Wer ein Produkt zur Reinigung für sein gepflegtes Auto sucht bzw. alle 14 Tage zum "Staubwischen" sucht findet mit dem Dash Away das perfekte Produkt. Für sehr starke Verschmutzungen ist ab und zu ein stärkerer Reiniger nötig, jedoch schafftd as Dash Away mit maximal zwei Durchgängen schon sehr sehr viel. Sollte dann doch ein stärkeres Produkt nötig sein eignet sich beispielsweise das Finish Kare #121 für solche Zwecke, da es auch auf sehr vielen Oberflächen im Innenraum anwendbar ist, jedoch sollte dann mit einem Pflegeprodukt nachgearbeitet werden.

Damit kommen wir nun zur Pflege, dem Surf City Garage Big Block

Bevor wir zu den ganzen Details kommen... kauft das Big Block!!! Dieser GERUCH! Einfach geil! Im Gegensatz zum Dash Away, das ich schon länger kenne und für die Arbeit im Innenraum sehr schätze, werde ich das Big Block für diesen Bericht erst mal richtig testen. ABER, bei dem geilen Kirschgeruch wird es ganz sicher wieder gekauft, wenn es nicht total versagt und das glaube ich bei meinen bisherigen Erfahrungen mit Surf City Garage kaum.

So... nun schauen wir uns das Produkt mal genauer an.

Auch hier wieder eine Übersetzung mit allen Tipps und Warnhinweisen auf Deutsch

Das Big Block passt von der Anwendung perfekt zum Dash Away... auch hier wieder nur aufsprühen und nachwischen. Einfacher gehts nicht.

Auch das Big Block ist auf Kunststoffen, Vinyl und Leder einsetzbar und somit auf (fast) allen Oberflächen im Innenraum problemlos anwendbar.

Fangen wir wieder mit Kunststoff an...

Vorab mit Dash Away gereinigt

Diesmal leider ein Bild vom Abkleben vergessen... das Big Block einfach in ein MFT (Mikrofasertuch) gesprüht und aufgetragen und die komplette Fläche mit dem Big Block behandelt gute Farbauffrischung und trotzdem schön matt... genau das erwarte ich von einer Innenraumpflege!

da war doch noch was... das Big Block soll doch genauso ein Multitalent sein wie das Dash Away... also ab zu den Ledersitzen und Big Block auftragen. auch hier ein schönes mattes und natürliches Finish. Das Leder fühlt sich hinterher sogar etwas weicher an, aber das kann auch nur Einbildung sein :D

Fazit: Auch das Big Block hat mich voll überzeugt, sowohl auf Kunststoff, wie auch auf Leder sorgt es für ein super Ergebnis. Gerade für mich als Hobbyanwender ist es praktisch wenn ich nicht für jede Oberfläche verschiedene Produkte benötige, da die Flaschen sonst teilweise sehr lange im Keller stehen. Mit dem Dash Away kann man beim Thema Reinigung im Innenraum (fast) nichts falsch machen. Ich habe es bisher auf allen Kunststoffen im Innenraum, Leder, Teppich und Stoffsitzen angewendet und nie Probleme gehabt.  Nachdem das Big Block vorgestellt wurde, wollte ich es sofort testen, da es laut Hersteller perfekt zum Dash Away passt und ich schon länger auf der Suche nach einer Innenraumpflege war die ein mattes Finish hinterlässt. Dass sich das Big Block nicht nur für Kunststoffe sondern auch viele andere Oberflächen eignet macht es nur noch interessanter, weil ich inzwischen eben nur noch das Dash Away und das Big Block für die regelmäßige Pflege des Innenraums benötige und eben keinen APC, Teppich/Polsterreiniger, Lederreiniger, ... dazu dann noch Lederpflege, Kunststoffpflege, ...

Klar für professionelle Aufbereiter wird dieser Punkte her unwichtig sein, aber alle Hobbypfleger dürften mit den beiden Produkten super auskommen und müssen beim Ergebnis trotzdem keine Abstriche machen.

  • Chris

    Chris beschäftigt sich seit Ende 2012 mit hochwertiger Autopflege. Zu seinem neuen Hobby kam er damals durch sein neues Auto, das anständig gepflegt werden sollte. Schnell fand er Gefallen an der Autopflege und probiert seitdem gerne neue Produkte aus, trifft sich mit Gleichgesinnten und gibt sein Wissen an andere weiter. Durch Treffen, die unter anderem von den Glossbossen Ronny und Jones veranstaltet wurden, lernte Chris das Glossbossteam kennen. Seit dem Start des Blogs im Jahr 2014 beteiligt sich Chris an Glossboss.

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